FOS zieht ein: Dreijähriger Umbau im Kloster Scheyern

Im Juni 2014 – Die Belange des Denkmalschutzes und die Anforderungen an eine moderne schulische Einrichtung sind bei einem Projekt im Kloster Scheyern in Einklang zu bringen. Uhsler Bau hat den Auftrag zum Umbau des Südflügels der Benediktinerabtei erhalten. Dort wird die neue Fachoberschule für Technik und Wirtschaft einziehen. Alles in allem investiert das Kloster rund sieben Millionen Euro in dieses Vorhaben.

Baubeginn war im Juli 2013. Die FOS hat ihren Betrieb bereits zum Schuljahr 2012/2013 aufgenommen, ist derzeit aber noch an die Berufsschule in Pfaffenhofen ausgelagert. Die Arbeiten liegen im Zeitplan und so wird der erste Bauabschnitt bis August 2014 fertiggestellt sein. Damit werden die ersten Klassenzimmer zum Beginn des Schuljahres 2014/2015 zur Verfügung stehen. Der zweite Bauabschnitt schließt sich unmittelbar an, geplante Fertigstellung im Herbst 2016.

Der für die FOS vorgesehene Klostertrakt, wird innen komplett entkernt und wieder neu aufgebaut. Nur die denkmalgeschützten Außenmauern bleiben stehen. Es entstehen unter anderem zehn Klassenzimmer sowie die erforderlichen Fach- und Verwaltungsräume. So etwas wie das Herzstück des Umbaus aber ist der sogenannte Zehentstadel, in dem einst Saatgut gelagert und später das Internat untergebracht war. Er wird in einen – nicht nur schulischen Zwecke dienenden Saal – für bis zu 500 Personen umgebaut.

Eine besondere Herausforderung besteht bei diesem Projekt auch darin, den Betrieb von Kloster und Schule (der bstehenden BOS und dann auch der neuen FOS) in den insgesamt drei Jahren Bauzeit möglichst wenig zu stören. Außerdem sollen sich die Beeinträchtigungen im Innenhof des Klosters in Grenzen halten. Deshalb ist die Baustelle vom Seminargarten erschlossen.